Die Zukunft gehört den Menschen des Friedens – das hat Domkapitular Georg Kestel unlängst bei der 78. Friedenswallfahrt in Neuengrün klargemacht. Mit Blick auf das weltweite Geschehen sei der Friede das zentrale Anliegen, sagte er. Die Friedenswallfahrt in Neuengrün sei deshalb aktuell wie nie. Viele im Krieg befindliche Nationen sehnten sich nach Frieden und würden vieles dafür geben, um dieses Ziel zu erreichen. Als gutes Beispiel, welches Hoffnung gebe, bezeichnete Kestel die Wiedervereinigung beider deutscher Staaten. Friede sei mehr als Waffenruhe, der Frieden gehöre wie Gesundheit, Freunde und Freundschaften zu den guten Werten, welche nicht zu kaufen oder zu erzwingen seien, betonte der Prälat. Dazu brauche es immer mindestens zwei Seiten, die dies auch wollten. Friedensarbeit beginne deshalb im Kleinen und ziehe sich bis in die große Politik.