„Frieden ist eine feine Sache, aber leider zerbrechlich wie dünnes Glas.“ Mit diesem Satz nahm der Vizepräsident des Bayerischen Landtages, Karl Freller (CSU), in seiner Rede anlässlich des Friedensgottesdienstes in der St. Laurentiuskirche in Meeder treffend Bezug auf die derzeitige Situation im Osten Europas. Freller weiter: „Wir können nicht auf Abstand gehen und mit den Schultern zucken.“ Er bezeichnete den Überfall Putins auf die Ukraine als einen Angriff auf die Werte der freiheitlichen und demokratischen Welt. Keinen Hehl machte er daraus, dass die scharfen Sanktionen gegenüber Russland auch Nachteile für die hiesige Bevölkerung bringen. „Die allermeisten Menschen sind aber bereit, Lasten zu tragen“, hielt der CSU-Politiker fest und fügte hinzu: „Unsere Solidarität, unsere Standhaftigkeit, unsere Bereitschaft zu Einschränkungen werden noch lange gefordert sein.“