Dinge, die Donald Trump anfasst, werden in Europa selten goutiert. Das hat seine Gründe. Dennoch kann man ihm zugutehalten, dass er einige Dinge wenigstens anpackt. Das jahrzehntelange Wehklagen hierzulande darüber, dass die Vereinten Nationen reformbedürftig seien, hat jedenfalls nicht dazu geführt, dass sie handlungsfähiger geworden wären. Wenn Donald Trump mit seinem „Friedensrat“ genannten Gremium nun also eine Art Gegen-UNO auf die Beine stellt – wenn auch bislang mit überschaubarer Gefolgschaft –, ist das zumindest ein neuer Ansatz. Die Frage ist: Sind die gut 20 Mitgliedstaaten die Keimzelle für Trumps neue Weltordnung?
Friedensrat Donald Trumps Vereinte Nationen
Stefan Kegel 20.02.2026 - 17:25 Uhr