Tobias Debudey, Abteilungsleiter Friedhofs- und Bestattungswesen in der Stadtverwaltung, kennt das Problem, das es seit Jahren gibt. Allein im Frühjahr hatte er wieder um die 50 Beschwerden von Nutzungsberechtigten und Gewerbetreibenden, die hier die Grabpflege innehaben, auf dem Tisch. Immer häufiger sieht man auf dem Friedhof mit Netzen abgedeckte Grabbepflanzungen und Blumentöpfe. Eigentlich nicht gestattet, weil sich Tiere und Vögel verfangen können. Aber, so Debudey, man dulde es, weil es eben ärgerlich und auch nicht billig ist, die Grabbepflanzung ständig erneuern zu müssen. Aber selbst Zäune, Tore und Mauern sind oft kein unüberwindliches Hindernis für Rehe.