Pommes Frites sind in Belgien ein Grundnahrungsmittel. Selbst im kleinsten Dorf ist eine „Frituur“ zu finden, eine jener typisch belgischen Frittenbuden. Und weil sich die Qualität der Fritten herumgesprochen hat, ist Belgien zum weltgrößten Pommes-Exporteur aufgestiegen. Im vergangenen Jahr führte das kleine Land Kartoffelprodukte im Wert von mehr als drei Milliarden Euro aus – Tendenz steigend. Und für 2025 hat der Kartoffelverband Belpotato eine frohe Botschaft: die Bauern erwarten in diesem Jahr mit rund fünf Millionen Tonnen eine Rekordernte. Für die Landwirte läuft das Geschäft so gut, dass sie längst zusätzliche Ackerflächen in Frankreich und Deutschland pachten oder kaufen müssen.