Offensiv stark, defensiv stark, dann kann eigentlich nichts schiefgehen. Am vergangenen Sonntag war es aus Sicht des HSC 2000 Coburg genau so. Gegen die HSG Nordhorn-Lingen, die ihre Aufstiegsambitionen wohl nun endgültig begraben kann, spielte der Gast aus Oberfranken wie aus einem Guss. Der Zuschauer hatte nie wirklich das Gefühl, dass etwas anbrennen könnte. „Die Mannschaft hat 60 Minuten auf konstant hohem Level agiert“, lobt Trainer Jan Gorr am Dienstagvormittag die Performance seiner Jungs im jüngsten Spiel. Die HSG bekam zu keiner Zeit der Zweitligabegegnung Zugriff auf die sehr konzentriert wirkende Coburger Hintermannschaft. Resultat war ein deutlicher 31:24-Auswärtssieg, mit dem der HSC ein dickes Ausrufezeichen in Richtung Ligakonkurrenz setzte à la „Wir sind wieder ein ernstzunehmender Gegner“.