Fünfter Sieg in Folge Coburger Serie hält

Frei am Kreis: Coburgs Bartlomiej Bis (am Ball) beim Torabschluss. Foto: Iris Bilek

Der HSC 2000 Coburg gewinnt in der 2. Handball-Bundesliga sein Auswärtsspiel in Nordhorn mit 31:24. Die Gäste, bei denen Florian Billek mit 10 Treffern bester Werfer ist, überzeugen mit starker Mannschaftsleistung.

 
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Der HSC 2000 Coburg hat in der 2. Handball-Bundesliga den fünften Sieg in Serie eingefahren. Bei der HSG Nordhorn-Lingen setzten sich die Oberfranken nach starker Mannschaftsleistung hochverdient mit 31:24 durch.

Weiter geht es für die Mannschaft von Trainer Jan Gorr bereits am Mittwoch. Dann gastiert Tabellenführer Balingen-Weilstetten auf der Lauterer Höhe.

HSG Nordhorn-Lingen – HSC 2000 Coburg 24:31 (12:16). Die Anfangsminuten gehörten dem HSC. Die Gäste gingen in der 9. Minute erst mit 5:3 in Führung, kurz danach gar mit 6:3, als Bartlomiej Bis vom Kreis traf. In der 14. Minute stellte Max Jaeger auf 8:4 für die Gelb-Schwarzen, HSG-Coach Daniel Kubes reagierte direkt mit der Auszeit. Für die Gastgeber lief es im Angriff nicht rund, die meisten Abschlüsse waren leichte Beute für Jan Jochens im Coburger Tor.

Der HSC 2000 war im Angriff abgezockter und agierte gut in der Abwehr. Nordhorn-Lingen fand kaum Mittel in der Offensive. Tumi Steinn Runarsson sorgte in der 23. Minute für das 13:8 für die Gäste. Bis zur Pause sahen die Zuschauer ein Spiel mit offenem Visier. Andreas Schröder und Co. verteidigten ihren Vorsprung tapfer und ließen die HSGler nicht herankommen. Zur Pause stand es 16:12 für den HSC.

Auch Hälfte zwei lief für den Gast besser an, Andreas Schröder und Florian Billek schraubten den Spielstand auf 18:13 in die Höhe (33.). Die HSG mühte sich, fand aber kaum Lösungen gegen die gute Gästeabwehr. Max Jaeger traf von Außen zum 22:17 (40.) und Florian Billek stellte umgehend auf 23:17. Es folgte erneut eine Auszeit von Daniel Kubes. 20 Minuten vor dem Ende deutete nichts auf eine Aufholjagd der HSG Nordhorn-Lingen hin.

Und es blieb dabei: Der HSC dominierte die Partie, vor allem die Außenspieler Max Jaeger (7 Tore) und Florian Billek (10 Tore) drehten auf. Jeder Wechsel auf Seiten der Gäste saß, die Leistung blieb konstant gut. 13 Minuten vor Schluss lag der Gast aus Oberfranken komfortabel mit 26:18 vorne. Über 28:19 (50.) und 30:21 (56.) brachte Coburg nach extrem geschlossener Mannschaftsleistung den hochverdienten Sieg in trockene Tücher.

Die Statistik

HSG Nordhorn-Lingen: Bart Ravensbergen (6 Paraden, 28,57 Prozent gehaltene Bälle), Björn Buhrmester (12; 42,86) – Samuel Lindberg (4), Joscha Ritterbach (1), Tarek Marschall (2), Markus Stegefelt (3/1), Alexander Terwolbeck, Luca de Boer, Lucas Firnhaber (1), Lasse Seidel, Nebojsa Simovic (2), Julian Possehl, Johannes Wasielewski (4), Georg Pöhle (7), Dominik Kalafut. – Trainer: Daniel Kubes.

HSC 2000 Coburg: Kristian van der Merwe (4; 21,05), Jan Jochens (3; 25), Fabian Apfel – Tumi Steinn Runarsson (3/2), Max Jaeger (7), Felix Dettenthaler (3), Bartlomiej Bis (1), Merlin Fuß (2), Arkadiusz Ossowski (1), Florian Billek (10/1), Fynn Herzig (1), Jannes Krone, Jakob Knauer (2), Jan Schäffer, Felix Jaeger, Andreas Schröder (1). – Trainer: Jan Gorr.

Schiedsrichter: Malte Frank (Radevormwald)/Leonard Bona (Remscheid).

Siebenmeter: 1/1 – 3/5.

Zeitstrafen: 6 (dreimal de Boer, Simovic, zweimal Kalafut)/3 (Runarsson, M. Jaeger, Herzig).

Spielfilm: 3:3 (7.), 3:6 (12.), 5:10 (19.), 10:14 (25.), 12:16 (Halbzeit), 16:21 (38.), 18:26 (47.), 21:28 (54.), 24:31 (Endstand).

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