Für Bezirkswettbewerb Mitwitz macht sich schick

Rainer Glissnik
Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins bei der diesjährigen Pflanzung der Blumenrabatten im Wasserschloss. Gemeinsam machte man sich schön für den Bezirksentscheid 2022 „Unser Dorf hat Zukunft“ Foto: /Markt Mitwitz

Die Gemeinde erwartet die Jury des Bezirksentscheids „Unser Dorf hat Zukunft“. Für das Erscheinungsbild ist es auch wichtig, nicht jedem Werbeschild einfach zuzustimmen.

Die Jury des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ kommt am 28. Juni um 8.30 Uhr nach Mitwitz. Es geht dabei um die Auswahl des Bezirkssiegers 2022. 90 Minuten lang haben die Marktgemeinde und von ihr ausgewählte Experten Zeit, sich als zukunftsfähige Kommune zu präsentieren, in der sich Bürger aller Altersgruppen wohl fühlen.

Unter dem Motto „Mitmachen – Dabei sein – Gewinnen!“ hatte der Markt Mitwitz 2019 beim Kreisentscheid gewonnen. Jetzt wollen die Mitwitzer besonders das Engagement der Bewohner und herausragende Ideen und Projekte zur zukunftsfähigen Entwicklung der Dörfer herausstellen. Im Mittelpunkt stehen die Dorfgemeinschaften und Gemeindevertretungen, die sich durch Zusammenhalt und Gemeinschaftsaktionen auszeichnen, wie Bürgermeister Oliver Plewa (CSU) eingangs der jüngsten Gemeinderatssitzung am Dienstag erklärte.

„Warum darf ein Döner-Verkäufer in der Mitwitzer Ortsmitte seine Schilder und Werbematerialien nicht aufstellen?“, hatte Lars Konradi in der Bürgerfragestunde zuvor wissen wollen. „Der Markt Mitwitz betreibt umfangreiche Anstrengungen für ein ansehnliches Ortsbild“, erklärte der Bürgermeister. Bei Werbeanlagen gebe es eine Bauantragspflicht. Dieser sei hier nicht nachgekommen worden. Ein Sanierungsberater werde auf den Geschäftsmann zugehen und ihn unterstützen, neue Werbeschilder zu erstellen.

Der Mitwitzer Gemeindeteil Häusles liegt in einer idyllischen Lage. Die dortige Schäferei verfügt bereits über drei Ferienhäuser. Hier sollen in nördlicher Verlängerung vier weitere Ferienhäuser gebaut werden. Nötig dafür ist eine Bauleitplanung. Auch der Flächennutzungsplan muss angepasst werden, sagte Tobias Semmler vom Ingenieurbüro IVS. Dabei werde ein Sondergebiet Ferienhausgebiet festsetzt. Sichergestellt wird eine ansprechende Bebauung. Es soll möglichst landschaftsschonend erfolgen. „Das Vorhaben der Betreiber ist in unserem Sinne“, stellte sich Bürgermeister Oliver Plewa hinter das Vorhaben. „Sie wollen alles sehr schonend umsetzen. Das war auch uns wichtig. Es soll mit Holz gebaut werden. Der Vorgang wurde nun auf den Weg gebracht.“

Die Eiche am Geflügelzüchterheim ist sehr alt und hat in den letzten Jahren sehr viel Totholz angesammelt. Bereits im Bauausschuss wurde das Thema behandelt. „So wie er stand, konnten wir es nicht belassen“, betonte Bürgermeister Oliver Plewa.

 

Bilder