Die Freien Turner Schweinfurt wertet er als Geheimfavoriten für die Titelvergabe. Trotzdem wollen die Frankenwälder in der Kugellagerstadt selbstbewusst agieren und ihre positive Auswärtsbilanz, die ein 3:3-Unentschieden in Memmelsdorf und einen 1:0-Sieg beim FC Lichtenfels aufweist, fortsetzen. Hinter mehreren Stammspielern stehen Fragezeichen wegen Blessuren. Nicht zur Disposition stehen Nikolai Altwasser, Kevin Roger und Nico Do Adro (alle verletzt).
SV Friesen (Aufgebot): Bauerschmidt/ETW Muhozi – Pflaum, Nützel, Graf, Nassel, J. Müller Mosert, Neubauer Daumann (?), F. Müller, Sesselmann, Schütz, Kunz (?), Baier, L. Bachinger, Riedel (?), Schülein (?). – Trainer: Armin Eck.
FC Lichtenfels zuversichtlich
„Wir rechnen beim SV Memmelsdorf mit einer ganz heißen Kiste. Dieses Oberfrankenduell war schon immer heiß umkämpft. Unser Gegner hat sich nach einer großen Fluktuation vor dieser Saison bislang als Wundertüte der Liga erwiesen“, so Trainer Christian Goller vom FC Lichtenfels. Trotz der mäßigen Ausbeute von nur drei Zählern ist er zuversichtlich: „Wir wollen unter die Top-Vier, um die Meisterschaftsrunde zu erreichen.“
Als großes Manko sieht Goller die miserable Chancenauswertung, Bereits 15 „Hundertprozentige“ ließen seine Jungs liegen. Der SV Memmelsdorf/Ofr. verfügt über reichlich Offensivpower. Der erst 21-jährige Luis Grasser erzielte bereits sechs „Buden“ und führt die Scorerliste an.
Da die Lichtenfelser Reserve gleichzeitig im Einsatz ist, stellt das Trainerduo Goller/Müller einige Akteure aus dem Kader der 1. Mannschaft an diese ab. Mahr und Krüger sind verletzt. Lukasz Jankowiak, Zollnhofer und Mike fehlen urlaubsbedingt.
FC Lichtenfels (Aufgebot): Weise/ETW Michel – Beloch, Funk, Graf, Hellmuth, Holzheid, Kleylein, Lausch, Schaller, Schamel, Scholz, Schunk, Haselmann, Hartmann. – Trainer: Christian Goller/Oliver Müller. haze