Nur noch einmal schlafen, dann ist die Fußball-WM vorbei. Endlich, möchte man sagen. Nach 39 Tagen, mehr als hundert Spielen und mehr als 200 Trinkpausen stehen sich an diesem Sonntag in New York die beiden besten Teams des Turniers gegenüber. Spanien, weil es gezeigt hat, dass sich ein perfekt abgestimmtes Mannschaftsspiel noch immer über die Summe der Superstars erhebt – siehe das dominant geführte Halbfinale gegen das vermeintlich besser besetzte Frankreich um Kylian Mbappé. Und Argentinien, weil der Titelverteidiger demonstriert hat, wie weit es gehen kann, wenn sich eine Nation samt Mannschaft voller Leidenschaft hinter einem Spieler vereint – Lionel Messi. Siehe das Halbfinale gegen das in der Schlussphase überforderte England.