München/London - Eine Studie des Londoner International Institutes for Strategic Studies (IISS), an der auch die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung beteiligt war, stellt Europa kein gutes Zeugnis bei der Bekämpfung russischer Drohnenangriffe aus. Die europäischen Staaten seien derzeit nicht einmal in der Lage, die Angriffe durch Drohnen - etwa auf Flughäfen oder auch sensible Militäreinrichtungen - eindeutig Russland zuzuordnen, heißt es in dem Papier der Londoner Denkfabrik. Es sei jedoch "sehr wahrscheinlich", dass Russland eine Kampagne gegen Europa gestartet habe. Die Studie wurde Anfang Juli erstmals veröffentlichte; die Hanns-Seidel-Stiftung machte angesichts des Drohnen-Vorfalls in Leipzig nun erneut darauf aufmerksam. Zuvor berichtete der "Tagesspiegel" darüber.