Die Drohne schwirrt senkrecht nach oben, hinauf in den Himmel, der mit Schäfchenwolken durchsetzt ist. Die Rotoren surren leise, während sich das Gerät entfernt und Armin Götzinger am Boden den Blick konzentriert auf den kleinen Bildschirm heftet. Die Wärmebildkamera der Drohne ermöglicht den Blick aus der Vogelperspektive auf die Flächen, die noch am gleichen Tag gemäht werden sollen. Systematisch brummt das Fluggerät über die Wiese auf der Suche nach Rehkitzen, die versteckt im hohen Gras ausharren. Im Mai ist Hochsaison für die Kitzrettung, denn hier trifft die erste Mahd der Landwirte auf die sogenannte Setzzeit des Rehwildes, also den Zeitpunkt, an dem die Kitze auf die Welt kommen.
Gefahr im tiefen Gras Luftrettung für Rehkitze
Stefanie Nickmann 21.05.2023 - 16:31 Uhr