"KI-Models", "KI-Influencer" und "Skinnytok"
Dazu kommen "KI-Influencer", die Perfektion als Maßstab setzten mit negativen Folgen für das Selbstbild von Minderjährigen oder "KI-Models", die "übernatürlich schöne Körper" zeigten und "die vor allem in der Masse negativen Einfluss auf die eigene Körperwahrnehmung von Kindern und Jugendlichen ausüben". Jugendschutz.net warnt darüber hinaus vor einer Verherrlichung von Essstörungen und vor Verharmlosung von Magersucht und Bulimie durch Videos unter dem Hashtag "Skinnytok" (Skinny=dünn) bei Tiktok, in denen dünn sein idealisiert wird.
"Umschlagplatz für gewaltverherrlichende Inhalte"
Die Jugendschützer nehmen auch die Plattform Discord ins Visier, wo sich Leute in Chaträumen zu den unterschiedlichsten Themen austauschen. Es handele sich um einen "Umschlagplatz für viele rechtsextreme, menschenfeindliche und gewaltverherrlichende Inhalte". Dazu gehörten NS-
Propaganda, Hass gegen Minderheiten sowie drastische Gewaltvideos. Bestimmte Chaträume konfrontierten junge Menschen "humoristisch oder strategisch verschleiert", beiläufig mit entsprechenden Inhalten und beeinflussten ihre Weltsicht. Die Moderation sei oft unzureichend, Meldungen führten nicht zeitnah zur Löschung.