Geldpreis winkt Neuer Umweltpreis für Pressiger Bürger

Karl-Heinz Hofmann
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Besondere Ideen für die Natur werden im Rahmen eines Wettbewerbe ausgezeichnet. Bewerbungen sind ab sofort möglich, eine Entscheidung fällt im Dezember.

Bürgermeister Stefan Heinlein zeigt sich glücklich und stolz im Markt Pressig zum ersten Mal einen Umweltpreis ausloben zu können. Er geht zurück auf die Initiative der gebürtigen Grössauerin, Maria Haake. Diese lebt zwar seit geraumer Zeit in München, ist aber ihrer schönen Heimat Frankenwald und besonders ihrem Idyll Grössau, in dem sie aufgewachsen ist, sehr verbunden. Sie stiftete zur Vergabe eines Umweltpreises ein Preisgeld von 1 500 Euro.

Besonders die beiden Marktgemeinderätinnen Susanne und Mirja Heinlein und die Ortssprecherin von Förtschendorf, Christina Kropp, sind begeistert von dieser Idee und riefen kürzlich zum ersten Mal in Pressig zum Umwelttag auf. Viele Einwohner beteiligten sich im Zuge dessen an einer Müllsammelaktion. Bürgermeister Stefan Heinlein sagte, mit solchen Ideen und Maßnahmen sei die Gemeinde auf einen richtig guten Weg. Er verwies auch auf einige bereits durchgeführte Maßnahmen von ehrenamtlich engagierten Rentnern und die Teilnahme am „Blühpakt Bayern“. Der Markt Pressig nimmt bei „100 blühende Kommunen“ teil, wofür die Bayerische Staatsregierung 5000 Euro an Förderung gibt. Die Bauhofschulungen für eine ökologische und insektenfreundliche Pflege wurden zusammen mit der Gemeinde Mitwitz im Feuerwehrhaus Pressig durchgeführt. Der nun ausgelobte Umweltpreis richtet sich an alle Aktivitäten und Projekte, die- über das übliche Maß hinaus den Umweltschutz, die Artenvielfalt, die Klimawende und die Nachhaltigkeit im Markt Pressig fördern. Die Aktivitäten und Projekte sollten nicht länger als ein Jahr zurückliegen, abgeschlossen sein oder aktiv betrieben werden und dürfen nicht schon bereits gefördert werden. Teilnahmeberechtigt sind alle Bürger, Vereine, Gruppen und andere nicht kommerzielle Organisationen aus der Marktgemeinde Pressig. Gewerbetreibende sind vom Pressiger Umweltpreis 2022 ausgeschlossen. Eine Jury, bestehend unter anderem aus Bürgermeister Stefan Heinlein, der Stifterin Maria Haake, und Anna Bergmann von der Ökologischen Bildungsstätte Oberfranken wird entscheiden, welches Projekt preiswürdig ist. Unter Umständen kann das Preisgeld auch auf mehrere Projekte und Bewerber aufgeteilt werden. Die offizielle Preisverleihung findet Anfang 2023 statt.

 

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