Deutschland ist beim Glasfaser-Ausbau nicht gerade Vorreiter. Zwar soll sich das – politisch gewünscht – bis zum Jahr 2030 ändern. Aber ob das auch so kommt? Mit Prognosen ist das so eine Sache, wie Daniel Schöb von der Firma Reuther NetConsulting am Dienstag in der Wilhelmsthaler Bürgerversammlung sagte. Schließlich koste die Verlegung „ein irrwitziges Geld“ und komme daher nur schleppend voran. Beispielsweise habe die Glasfaser plus GmbH den eigenwirtschaftlichen Ausbau für 680 Haushalte in den Ortsteilen Wilhelmsthal und Steinberg für 2025 angekündigt. Allerdings tue sich bisher recht wenig in der Planung, weshalb der Ausbau wohl realistischerweise eher erst 2026 möglich werde.