Fürth (dpa/lby) - Der Bund Naturschutz hat schon einfachere Zeiten erlebt. Themen wie Natur-, Umwelt- und Klimaschutz fristen - auch in Bayern - derzeit neben Nachrichten über Kriege, Wirtschaftskrisen und gesellschaftliche Spaltung meist eine untergeordnete Rolle. Genau in dieser Phase muss der größte und älteste Natur- und Umweltschutzverband des Freistaats einen Generationenwechsel vollziehen. Auf den frisch gewählten Landeschef Martin Geilhufe - er erhielt bei einer außerordentlichen Delegiertenversammlung in Fürth die Zustimmung von 195 der 200 anwesenden Delegierten - wartet eine wahrlich schwere Aufgabe. Er sieht nicht nur sich selbst, sondern den gesamten Verband vor einer völlig neuen Herausforderung.