Explosionen, Sprengstoff, organisierte Kriminalität: Das kennen wir aus Hollywoodfilmen, aber eher nicht aus unserem Berufsalltag als Lokaljournalisten. Als ich heuer im Juli vor der völlig zerfetzten Sparkassenfiliale in Küps stand, wurde mir deshalb etwas flau im Magen. Die Sprengstoffexperten der Polizei hatten eben erst das Gebäude zum Betreten freigegeben. Ein Gebäude, das mitten in Küps steht. Ein Gebäude, in dem zur Zeit des Anschlags drei Menschen aufgehalten haben. Nicht auszudenken, was da hätte passieren können. Wie durch ein Wunder war am Ende „nur“ ein kaputtes Haus zu beklagen. Fassungslos ob der Wucht des Eindrucks war ich dennoch.