München (dpa/lby) - Im Freistaat sind Krebserkrankungen die zweithäufigste Todesursache - doch viel Leid ließe sich durch rechtzeitige Vorsorgeuntersuchungen ersparen. "Im Jahr 2024 sind in Bayern 15.595 Frauen aufgrund einer Krebserkrankung verstorben, bei den Männern lag die Zahl sogar bei 17.440", teilte Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) anlässlich des Tages der Krebsvorsorge am 28. November mit. Die gute Nachricht: Die Menschen in Bayern gehen häufiger zur Vorsorge als früher. Die schlechte Nachricht: Sie gehen noch nicht oft genug.Der Zeitpunkt des Arztbesuches aber kann entscheidend sein, betonte Gerlach. "Denn bei einer rechtzeitigen Diagnose ist die Prognose heute in vielen Fällen günstiger denn je." Bei Frauen sei Brustkrebs die häufigste Krebsform, bei Männern Prostatakrebs. Bei beiden Geschlechtern folgen Darm- und Lungenkrebs. "Erschreckend dabei ist: Insgesamt ist etwa jede fünfte Krebserkrankung auf das Rauchen zurückzuführen", kommentierte Gerlach.