München (dpa/lby) - Menschen mit psychischen Problemen werden diskriminiert, wenn sie Beamte werden wollen. Davon ist Maria Schid überzeugt, die ihren richtigen Namen nicht in der Öffentlichkeit nennen möchte. "Es ist ein Makel", ärgert sich die Münchnerin, die inzwischen in der Versicherungsbranche arbeitet. Es ist zwar schon mehr als zwei Jahrzehnte her, dass sie erfolglos versucht hat, Beamtin zu werden. Doch sie erinnert sich noch gut, wie ihr Weg in die öffentliche Verwaltung endete.