Der oberfränkische Spitzenreiter kommt aus Forchheim: Bei erlaubten 50 Kilometern pro Stunde (km/h) raste er beim "Blitzmarathon" der Polizei am Mittwoch mit 133 Sachen durch die Kontrolle. Im Raum Coburg gab es eine solche Überschreitung nicht. An zwei Stellen kontrollierten Beamte mit Laser und Blitzgerät die gefahrene Geschwindigkeit. Morgens standen sie im Coburger Kürengrund, Nachmittag zwischen Wiesenfeld und Beiersdorf. "Dort ist es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Unfällen gekommen", erklärt Hauptkommissar Oliver Proft. Im Kürengrund hielten sich alle Fahrer an die Regeln. Bei Wiesenfeld wurden drei Schnellfahrer gestoppt, der Spitzenreiter war mit 95 statt der erlaubten 70 km/h unterwegs. Er bekommt nun einen Bußgeldbescheid über 70 Euro und einen Punkt in Flensburg. "Das persönliche Gespräch ist etwas teuer, aber hoffentlich nachhaltig", so Proft über die Praxis, Schnellfahrer anzuhalten und sie über die Folgen des Rasens aufzuklären. css