Gottfried-Neukam-Mittelschule Gute Noten für die Interimslösung

Karl-Heinz Hofmann
Jörg Schnappauf (links) und Johannes Meitner blicken voller Stolz auf das ehemalige Loewe-Verwaltungsgebäude, das in beispielhaftem Tempo zur Interimsschule umgebaut wurde. Heute werden dort fast 500 Schüler unterrichtet. Foto: Karl-Heinz Hofmann/Karl-Heinz Hofmann

Das ehemalige Loewe-Verwaltungsgebäude wurde 2021 umgebaut. Rund 500 Mädchen und Jungen werden nun dort unterrichtet, während ihre alte Schule saniert wird.

Kronach - Das ehemalige Loewe- Verwaltungsgebäude bewährt sich als Interimsquartier für die Gottfried-Neukam-Mittelschule Kronach. Davon sind der Geschäftsführer der Stadtentwicklungs-GmbH, Johannes Meitner, und der Geschäftsführer des Schulverbandes Kronach III, Jörg Schnappauf, überzeugt.

Bei einer Begehung ließen beide noch einmal die Vorgeschichte Revue passieren: Aufgrund der Generalsanierung der Mittelschule am Kronacher Schulzentrum war es notwendig geworden, für die Schülerinnen und Schüler eine gute Ausweichlösung zu finden. In Kooperation mit der Kronacher Stadtentwicklungs-GmbH wurde das ehemalige Loewe-Verwaltungsgebäude derart ertüchtigt, dass hier nun rund 500 Schülerinnen und Schüler ideale Bedingungen zum Lernen vorfinden. Die Gesamtkosten für den Umbau betrugen 450 000 Euro.

Tolle Lernathmosphäre

Schnappauf und Meitner zeigten sich dann auch stolz darüber, was der Schulverband und die Stadtentwicklungs-GmbH in Zusammenarbeit mit den beteiligten Firmen, den Planungsbüros und der Schule geleistet und erreicht haben. „Hier ist ein attraktives Schulgebäude entstanden, das den Kindern eine tolle, helle Lernatmosphäre verschafft und in der Zukunft auch Platz für andere Schulen oder Bildungsstätten bietet“, würdigte Schnappauf das Projekt. Dazu ergänzt Johannes Meitner: „Besonders freue ich mich, dass am ehemaligen Loewe-Gelände wieder Leben eingekehrt ist. Das ehemalige Verwaltungsgebäude leistet dazu mit seinen zahlreichen Schülern, mehreren Bildungsträgern, aber auch anderen Firmen und Institutionen einen erheblichen Beitrag und zeigt, wie eine erfolgreiche Mischnutzung und Revitalisierung aussehen kann.“ André Völk, geschäftsführender Gesellschafter des Architekturbüros „Spindler plus“, erinnerte dabei auch an die sehr sportlichen Terminvorgaben für den Umbau des Gebäudes. Eine erste Idee habe man ihm zur Weihnachtszeit 2020 vorgetragen. Planung und Abstimmung zum Baugesuch seien bis Mitte Februar 2021 erfolgt; die Baugenehmigung folgte dann im Mai. Schon im Juni 2021 habe man mit dem Umbau begonnen und im Oktober sei der Umzug erfolgt. Neben dem besonders engen Zeitrahmen habe es noch so manche Besonderheiten bei der Durchführung gegeben. Dazu gehörte auch die relativ geringe Budgetvorgabe für die 2500 Quadratmeter. Der Umbau sei letztendlich eine Meisterleistung gewesen. In diesem Zusammenhang dankte er Geschäftsführer Jörg Schnappauf und der Vorsitzenden des Schulverbandes III, Bürgermeisterin Angela Hofmann, für die schnellen Reaktionen bei Nachfragen und Änderungsvorschlägen.

 

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