Es war ein anonymer Anruf, der am Samstagnachmittag zwischen Rödental und dem Froschgrundsee für einen Großeinsatz zahlreicher Blaulichtorganisationen gesorgt hat: Um die 130 Kräfte waren bis zum Abend im Einsatz. Gegen 21 Uhr wurde die Suche abgebrochen – ergebnislos. Eine Frau hatte um 13.10 Uhr den Notruf der Integrierten Leitstelle gewählt und nur mitgeteilt, dass sie sich unweit von Rödental befinde. Dann brach das Telefonat ab. Feuerwehr, Polizei, THW, BRK und ASB, Bergwacht sowie eine Rettungshundestaffel wurden alarmiert. Weil sich keine Hinweise ergaben, dass tatsächlich etwas passiert sei, schloss die Polizei am Wochenende einen „schlechten Scherz“ nicht aus.
Großeinsatz bei Rödental Polizei ermittelt wegen Missbrauchs von Notrufen
Alexandra Paulfranz 10.01.2026 - 06:30 Uhr