Steuererhöhung für die Bürger oder höheres Risiko für die Stadt? Es war die Frage, die im Mittelpunkt der Stadtrats-Diskussion um den Hebesatz für die neue Grundsteuer stand. Und die hatte es in sich. „Es gibt für jede Sichtweise gute Argumente“, sagte Oberbürgermeister Dominik Sauerteig zu Beginn. Und: „Ich möchte dran erinnern, dass wir das friedlich hinbekommen.“ Dann flogen die Zahlen durch den Rathaussaal: 290 Punkte und damit 20 weniger als bisher wollte die CSU. „Damit hätten wir noch einen ausreichenden Puffer stehen und können Ende 2025, wenn konkretere Zahlen vorliegen, einen neuen Hebesatz beschließen“, erklärte Fraktionsvorsitzender Hans-Herbert Hartan. „Wir sollten die Situation nicht dazu nutzen, unseren Haushalt zu konsolidieren und zusätzliche Einnahmen zu generieren.“