Halbfinal-Aus im Mixed French Open für Krawietz zu Ende

Im Halbfinale gescheitert: Nicole Melichar-Martinez und Kevin Krawietz. Foto: Screenshot Eurosport

Im gemischten Doppel der French Open unterliegt der Witzmannsberger mit Nicole Melichar-Martinez im Halbfinale der Norwegerin Ulrikke Eikeri und dem Belgier Joran Vliegen nach Matchtiebreak mit 6:1, 6:7 (4:7), 7:10. Lange sieht es nach einem Sieg des deutsch-amerikanischen Gespanns aus.

Am Mittwoch musste Kevin Krawietz bei den French Open in Paris die Segel streichen. Nachdem der 30-jährige Tennis-Profi aus Ahorn-Witzmannsberg und Wahl-Münchner im Herren-Doppel mit seinem ein Jahr älteren Kölner Partner Andreas Mies vergangene Woche bereits in der ersten Runde gescheitert war, kam für ihn nun auch im gemischten Doppel das Aus. Im Halbfinale unterlag er mit der 28-jährigen, im tschechischen Brünn geborenen US-Amerikanerin Nicole Melichar-Martinez der Norwegerin Ulrikke Eikeri (29) und dem Belgier Joran Vliegen (29) nach einer Gesamtspielzeit von einer Stunde und 24 Minuten nach Match-Tiebreak mit 6:1, 6:7 (4:7), 7:10.

6:1 nach nur 21 Minuten

Was nach dem Gewinn des ersten Satzes mit 6:1 nach nur 21 Minuten nach einer klaren Angelegenheit für den zweimaligen French-Open-Sieger im Doppel und seine Partnerin aussah, entwickelte sich anschließend zum Duell auf Augenhöhe, bei dem sich das norwegisch-belgische Gespann auf der Zielgeraden weniger Fehler leistete, während Krawietz/Melichar-Martinez die Partie Ende des zweiten Durchgangs aus der Hand gaben. Auch in jenen war das deutsch-amerikanische Duo mit einer schnellen 3:0-Führung nach nur neun Minuten gestartet und hatte sichtbar Spaß an dem Match. Doch als Eikeri ihr Aufschlagspiel zum 1:3 mit einem Ass und zu null durchgebracht hatte, war dies der Weckruf für das Gespann.

Matchball abgewehrt

Beim Stande von 3:5 wehrten sie einen Matchball ihrer Gegner ab, durchbrachen das Service von Krawietz und glichen mit druckvollen Aktionen zum 5:5 aus. Nach dem 6:6 hatten Vliegen/Eikeri im Tiebreak die besseren Nerven. Im Matchtiebreak hatten Krawietz/Melichar-Martinez das Momentum bei 4:2-Führung und eigenem Aufschlag schon auf ihrer Seite, doch Vliegen/Eikeri schlugen zurück.

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