Hallenbad Ebern Tolle Leistungen beim 24-Stunden-Schwimmen

Unermüdlich zogen die 258 Teilnehmer des Wettbewerbs jüngst Bahn um Bahn. Das summierte sich am Ende zu einer gewaltigen Zahl.

Allen Grund zum Strahlen hatten die Sieger des 24-Stunden-Schwimmens in Ebern, denen DLRG-Vorsitzende Nicole Fehn (2.v.l.) und Ines Hufnagel (rechts) gratulierten. Foto: DLRG

Sehr zufrieden zeigte sich Nicole Fehn, Vorsitzende des DLRG -Ortsverbandes Ebern, mit ihrem gesamten Vorstandsteam vom positiven Eindruck, den jüngst das 24-Stunden-Schwimmen im Hallenbad Ebern hinterlassen hatte. Während der Veranstaltung wurden 50 Arbeitsschichten zu jeweils drei Stunden geleistet. Dabei ging es um das Zählen der Bahnen, die Annahme der Anmeldungen, die Einteilung der Schwimmer und die Verpflegung. Hier hätten Eltern, Kinder und Jugendliche sowie Mitglieder wertvolle Dienste geleistet, lobte Fehn. Besonderer Dank galt auch den Sponsoren und den Beschäftigten des Hallenbades.

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Mehr als 1400 Kilometer

Gestartet sind 258 Personen: 140 Mädchen und Frauen sowie 118 Jungen und Männer, die insgesamt 57 578 Bahnen und damit 1 439 450 Meter geschwommen sind – gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 161 000 Metern. Das Alter der Teilnehmer reichte von 4 bis 77 Jahren. Der Jüngste, der vierjährige Ayk Sander, schaffte 250 Meter, die jüngste Teilnehmerin Alina Eick (5) sogar 1000 Meter. In der Altersklasse (AK) bis 10 Jahre brachte es Greta Schorn auf 10 000 Meter, Leon Bauer auf 9700 Meter. In der AK 11 bis 17 Jahre schwammen Sarah Bauer 21 250 Meter und Luis Greul 16 000 Meter. Alle Kinder erhielten je nach Leistung Medaillen in Bronze (50 bis 2000 Meter), Silber (2001 bis 5000 Meter) oder Gold (ab 5001 Meter).

Mit 68 800 Metern schwamm Familie Linß die längste Strecke, als Team waren die „Warmduscher“ aus Regensburg, Straubing und Mainburg mit 303 450 Metern die Sieger.

Die größte Distanz bei den Frauen bewältigte wie im Vorjahr Cora Heidenreich, die ihre Leistung um 14 400 auf 70 700 Meter steigerte. Erfolgreichster Schwimmer war Vasileios Tekidis mit 75 650 Metern, 10 000 mehr als im Vorjahr.