Am Landgericht Hamburg hat der Prozess um die verheerende Messerattacke vom 23. Mai im Hauptbahnhof der Hansestadt begonnen. Die Beschuldigte soll an jenem Freitagnachmittag auf einem Bahnsteig voller Menschen wahllos auf Reisende eingestochen haben. Während sechs Personen den Stichen ausweichen konnten, erlitten nach Angaben der Behörde 15 Menschen zum Teil erhebliche Schnitt- oder Stichverletzungen. Die Staatsanwaltschaft wirft der 39-Jährigen versuchten Totschlag in 21 Fällen vor, davon in 15 Fällen in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.