Handball-Event EM-Quali-Spiel in Coburger Arena

Die HUK-Coburg-Arena wird am 9. März Austragungsort für das EM-Qualifikationsspiel Ukraine gegen Österreich sein. Foto: Neue Presse/Frank Wunderatsch

Die HUK-Coburg-Arena, Heimspielstätte des HSC 2000 Coburg in der 2. Handball-Bundesliga, wird am 9. März Austragungsort für ein EM-Qualifikationsspiel sein. Dabei tritt das ukrainische Nationalteam um 19 Uhr gegen Österreich an. HSC-Geschäftsführer Jan Gorr freut sich auf einen besonderen Event mit „Spitzensport zum Anfassen“.

Am Donnerstag, 9. März, bekommen die Handball-Fans in Coburg einen besonderen Leckerbissen geboten. Um 19 Uhr wird an diesem Tag in der HUK-Arena das EM-Qualifikationsspiel der Ukraine gegen Österreich zur Europameisterschaft 2024 ausgetragen. Das teilte Zweitligist HSC 2000 Coburg, dessen Heimspielstätte der Sporttempel auf der Lauterer Höhe ist, am Mittwoch mit.

Im vergangenen Jahr hat die ukrainische Nationalmannschaft im Oktober schon ihr erstes Qualifikationsspiel in Deutschland ausgetragen. Ausrichter dieser Partie war der TV Großwallstadt in dessen heimischer Arena. Aufgrund der Kriegssituation in der Ukraine haben die Spieler und Betreuer eine Ausnahmegenehmigung erhalten und befinden sich seit April 2022 in Deutschland.

„Spitzensport zum Anfassen“

Die HUK-Coburg-Arena wird nun der Austragungsort für das dritte Qualifikationsspiel der Ukraine sein: „Wir sind stolz darauf, ein internationales Handballspiel hier bei uns in Coburg auszutragen und unserer Region Spitzensport zum Anfassen zu präsentieren. Allen voran ist es aber für uns die Möglichkeit, das Team der Ukraine in der nach wie vor unfassbar schlimmen Situation zu unterstützen und eine Aufrechterhaltung ihres Spielbetriebs zu ermöglichen,“ so HSC-Geschäftsführer Jan Gorr.

Kurzes Trainingslager

Ein großer Teil der Mannschaft besteht aus den Akteuren des ukrainischen Top-Teams HC Motor Zaporizhzhia, das Anfang der Saison mit Gastrecht außer Konkurrenz spielend in die 2. Handball-Bundesliga aufgenommen wurde und auch schon in der Coburger Arena zu Gast war. Der Trainer der ukrainischen Mannschaft, Slava Lotschmann, freut sich auf die bevorstehende Partie: „Coburg ist eine Handball-Hochburg und für eine super Stimmung in der Halle bekannt. Die Coburger Handballhalle ist eine der schönsten Hallen in Deutschland. Für uns ist es auch sehr wichtig, dass wir die Möglichkeit haben, ein kurzes Trainingslager in Coburg zu absolvieren. Wir sind überzeugt, dass wir am 9. März eine Heimatmosphäre in der Halle haben werden.“

Hoffen auf Heimatmosphäre

Auch der Generalsekretär der Ukrainischen Handball Föderation Sascha Gladun ist sich sicher, dass die HUK-Arena am 9. März Heimatmosphäre erzeugen wird: „Noch aus meiner aktiven Zeit als Profi-Handballer kenne ich Coburg als absolute Handball-Hochburg. Aus einer sehr soliden Regionalliga-Mannschaft des HSC 2000 Coburg ist ein festes Mitglied der Handball-Bundesliga geworden. Wir sind der Vereinsführung des HSC 2000 Coburg sehr dankbar, dass sie unser Land in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Am 9. März laden wir alle Handballfans zu einem großen Handballfest ein, um mit uns zu feiern.“

Nach dem Spiel in Coburg stehen für die Ukraine noch weitere EM-Qualifikationsspiele am 11. März in Österreich und am 30. April gegen Rumänien an.

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