Es ist eine Pille der besonders bitteren Art gewesen, die der HSC 2000 Coburg am Samstagabend in der BASF-Stadt Ludwigshafen schlucken musste. Obwohl die ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Brian Ankersen im Auswärtsspiel der 2. Handball-Bundesliga in puncto Kampf und Leidenschaft alles in die Waagschale geworfen hat, stand sie am Ende mit leeren Händen da – wie so oft schon in dieser Saison. Die nicht minder kriselnden Eulen gewannen 28:26 (14:15), punkteten nach sechs sieglosen Spielen erstmals wieder doppelt und vermasselten den Oberfranken den durchaus möglichen Befreiungsschlag in dem für sie schwierigen Abschnitt der Saison.