Handball HSC Coburg verliert Frankenderby

Die DJK Rimpar setzt sich nach einem Handball-Krimi in der HUK-Arena mit 26:25 durch. Der überragende Torhüter Fabian Apfel kann die Niederlage nicht verhindern.

Coburg - Die DJK Rimpar Wölfe hat am Samstagabend das Frankenderby der 2. Handball-Bundesliga beim HSC 2000 Coburg mit 26:25 (16:12) gewonnen. Unterm Strich war der Erfolg der Gäste nicht unverdient, auch wenn er in der hochdramatischen Schlussphase etwas glücklich zustande kam. Aufgrund der coronabedingten 2G-Plus-Auflagen wohnten der Begegnung nur 390 Zuschauer bei.

Für die durch drei Coronafälle ersatzgeschwächt angetretenen Coburger war die Niederlage besonders bitter. Nach einer schwachen Leistung in den ersten 40 Minuten machte die Mannschaft von Trainer Brian Ankersen nach der Pause mit viel Einsatz und tollem Kampfgeist einen Fünf-Tore-Rückstand wett, zog am Ende aber doch den Kürzeren. In der entscheidenden Phase fehlte die Kaltschnäuzigkeit und es wurden zu viele Fehler gemacht.

Coburgs Torwarttalent Fabian Apfel kam nach dem Ausfall von Jan Kulhanek zu seinem ersten 60-Minuten-Einsatz und bot eine überragende Leistung mit sage und schreibe 18 Paraden.

HSC 2000 Coburg: Jochens, Apfel (18 Paraden) – Fuß (4), Toom, Mubenzem, Juskenas (2), Varvne (3), Schäffer (2), Schikora (1), Dettenthaler, Kurch (2), Grozdanic (6/2), Schröder (4), Bauer (1), Siegler.

DJK Rimpar Wölfe: Mallwitz (9 Paraden), Wieser – Jaeger (1), Schömig (6), Karle (3), Baumgarten (2), Schmidt (2/1), Kaufmann (7), Meyer (1), Dayan (2), Kovacic (2), Mark, Kutt.

SR: Darnel Jansen/Lucas Hellbusch (Trebur/Geinsheim).

Zuschauer: 390.

Zwei-Minuten-Strafen: 3/5.

Spielfilm: 4:4 (9.), 7:7 (14.), 7:10 (19.), 10:15 (26.), 12:16 (Pause), 12:17 (32.), 17:18 (42.), 21:21 (50.), 24:24 (56.), 25:26 (Ende).

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