Saison 2024/25 Zuschauer-Boom in der 2. Handball-Bundesliga

Im Vergleich zur vergangenen Saison strömten 2024/25 deutlich mehr Fans in die Arenen. Geschäftsführer Frank Bohmann sieht trotzdem noch Wachstumspotenzial.

Fans in der Huk-Arena beim Pokalspiel gegen Balingen-Weilstetten: Die Partie war restlos ausverkauft. Foto: NP/Steffen Ittig

Die 2. Handball-Bundesliga hat in der Saison 2024/25 starke Zuschauerzahlen verzeichnet: 537 163 Besucherinnen und Besucher wollten die 306 Spiele der 2. HBL live in den Hallen sehen – dies bedeutet einen Anstieg um über zehn Prozent gegenüber der Vorsaison 2023/24, in der 485 617 Fans verzeichnet wurden. Das teilte die Handball-Bundesliga in einer Presseerklärung mit. Dies sei zwar kein neuer Bestwert, allerdings sei der Vergleich durch die veränderte Ligagröße (18 statt zuvor 20 oder 21 Teams) nur eingeschränkt möglich. Der durchschnittliche Besuch pro Spiel lag bei 1755 Zuschauerinnen und Zuschauern.

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Die besten Auslastungswerte der Saison erzielten laut Pressemitteilung der TuS Ferndorf mit 94,3 Prozent. Es folgt der TV Hüttenberg mit 88,9 Prozent Auslastung. Auf Platz drei liegt HBW Balingen-Weilstetten mit 87,8 Prozent, es folgen ASV Hamm-Westfalen mit 81,1 und die Eulen Ludwigshafen mit 79,6 Prozent.

HSC Coburg auf Platz drei

Beim Zuschauerschnitt pro Heimspiel führt der Zweitligameister Bergischer HC mit 2375 Zuschauerinnen und Zuschauern das Ranking an. Den zweitbesten Wert pro Heimspiel erzielt die HSG Nordhorn-Lingen mit 2242 Fans, auf den weiteren Plätzen folgen der HSC 2000 Coburg (2126), HBW Balingen-Weilstetten (2063) und der TV Großwallstadt (2039).

„Mit diesen sehr guten Zuschauerzahlen unterstreicht die 2. HBL die große sportliche Attraktivität, die sie bei unseren Fans so enorm begehrt macht. Hier zählt die 2. HBL zu den Top-Fünf-Adressen in Europa. Neben der sportlichen Ausgeglichenheit lebt die 2. HBL von besonders viel Tradition und einer dementsprechend großen Fanbasis. Ich bin davon überzeugt, dass die 2. HBL in den kommenden Jahren auch in der Infrastruktur zulegen wird, so dass noch mehr Fans in die Arenen kommen werden. Ich sehe hier noch Wachstumspotenzial“, lässt sich Geschäftsführer Frank Bohmann zitieren.