Berlin - Der Bundesverband der Deutschen Industrie sieht zunehmende Probleme mit dem Wettbewerber China. "Wir erleben einen China-Schock 2.0.", sagte die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Tanja Gönner, der Deutschen Presse-Agentur. "Er trifft nicht nur einzelne Branchen, sondern massiv die Industrie in der Breite: durch Abhängigkeiten bei kritischen Rohstoffen, eine deutlich unterbewertete Währung, staatlich induzierte Überkapazitäten, die wegen eines schwachen Binnenmarkts in China und Marktabschottung insbesondere in den USA ungebremst den EU-Binnenmarkt fluten." Dazu komme Chinas Anspruch, in Schlüsseltechnologien Weltmarktführer zu werden.