Mit Heinrich Hofmann von der LWG war auch ein Fachmann vor Ort, der Tipps für die mögliche Schadenbegrenzung bezüglich des verzögerten Pflanzenwachstums gegeben hat. Mit den Worten „es gibt Sachen, die kann man einfach nicht erklären“, beschrieb Hofmann das Resultat der Frostnächte. In manchen Hängen waren nur der obere Teil betroffen, die Reben am unteren Ende des Weinbergs hingegen nicht. Seit Beginn der Aufzeichnung war im aktuellen Jahr der früheste Knospenausbruch überhaupt, was natürlich zu den Schäden beitrug. Der sogenannte Windfrost habe dabei auch Anlagen betroffen, die sonst keine Frostprobleme haben, so Hofmann. Die Winzer setzen nun ihre Hoffnungen auf die sogenannten Beiaugen. Darunter versteht man die Nebentriebe des Hauptstranges, an denen die Weintrauben später anfangen zu blühen.