Haßberge Neun-Euro-Ticket gilt auch im Heimathopper

Mit dem Neun-Euro-Ticket unterwegs – auch zuhause. Foto: dpa/Bernd Diekjobst

Seit Oktober tourt jeden Samstag ein Bus zwischen Ebern und Bad Rodach. Als Ergänzung zum ÖPNV gilt er als öffentliche Linie.

Am 16. Oktober 2021 hat er Fahrt aufgenommen, seine Auslastung bisher ist unterschiedlich: Der Heimat-Hopper fährt zwischen Ebern und Bad Rodach und wird an allen Samstagen des Jahres, also an 52 Verkehrstagen, bedient. Als Ergänzung zum ÖPNV-Angebot schafft die Linie den Lückenschluss zwischen den Agilis-Bahnhöfen in Bad Rodach und Ebern und verbindet gleichzeitig die Bundesländer Thüringen und Bayern, die Regierungsbezirke Ober- und Unterfranken und die Landkreise Coburg, Haßberge und Hildburghausen.

Doch gilt im Heimat-Hopper nun auch das Neun-Euro-Ticket? Diese Frage stellten sich die Fahrgäste in den Haßbergen. Klare Auskunft gibt es von Karin Graf vom Sachgebiet ÖPNV am Landratsamt in Haßfurt. „Das Neun-Euro-Ticket muss im Heimat-Hopper 9300 anerkannt werden, da es in allen öffentlichen Linien gilt“, so Karin Graf: „ Zu dieser gesetzlichen Regelung gibt es keine Option, das Ticket nicht anzuerkennen.“

31 200 Euro pro Jahr nehmen die Landkreise Haßberge, Hildburghausen, Coburg und die Kommunen Bad Rodach, Heldburg, Maroldsweisach, Pfarrweisach und Ebern unter Mitarbeit des Deutschen Burgenwinkels, der Therme Natur, den Touristinfos in Heldburg, Ebern und Haßberge dafür zusammen in die Hand. Für den Fahrgast wiederum werden mit dem Zwei-Zonen-Ticket fünf Euro für die gesamte Strecke zwischen Ebern und Bad Rodach fällig; in der Zone A, zwischen den Landkreisen Hildburghausen und Coburg kostet die Fahrt 2,50 Euro, ebenso in der Zone B, auf der Strecke im Landkreis Haßberge.

Kritik hatte es zuletzt aus Rentweinsdorf gegeben, wo man sich durch einen fehlenden Halt übergangen sieht.

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