Dorothee Bär kann dem 23. Februar relativ gelassen entgegenblicken. Für die Ebelsbacherin stellt sich kam die Frage, ob sie (wieder) in den Bundestag einzieht, sondern eher, mit welchem Ergebnis. Seit 1949 ist der Wahlkreis, zu dem heute die Landkreise Bad Kissingen, Haßberge und Rhön-Grabfeld zählen, fest in schwarzer Hand. Auch bei der vergangenen Wahl, als die CSU und mit ihr auch Dorothee Bär schmerzhafte Verluste hinnehmen mussten, war das Direktmandat mit 39,10 Prozent – obschon gleich zwölf Prozentpunkte weniger als vier Jahre zuvor – ungefährdet. Der Bundestagseinzug gilt auch diesmal als sicher – zumal der AfD-Mitbewerber wegen versäumter Fristen gar nicht erst antreten kann.
Haßberge vor der Wahl Dorothee Bär: Die Titelverteidigerin
Tanja Kaufmann 03.02.2025 - 17:30 Uhr