Haßfurt Büchner verlässt Haßberg-Kliniken

Das Bild zeigt Dr. Vera Antonia Büchner bei ihrem Einstand bei den Haßberg-Kliniken im April 2020. Mit ihr im Bild ihr Vorgänger Stephan Kolck (links) und ihr Kollege Wilfried Neubauer (Mitte) sowie Landrat Wilhelm Schneider (rechts). Foto: /Marco Heumann

Dr. Vera Antonia Büchner hatte ihre neue Stelle im April 2020 als Nachfolgerin von Stephan Kolck angetreten. Sie gehe aus persönlichen Gründen, wie das Landratsamt am Donnerstag, 24. Juni, mitteilt.

Kreis Haßberge - „Die Vorstandsvorsitzende der Haßberg-Kliniken, Frau Dr. Vera Antonia Büchner befindet sich derzeit nicht im Dienst. Sie wird regulär vertreten durch Herrn Wilfried Neubauer, der Mitglied im Vorstand der Haßberg-Kliniken ist. Frau Dr. Büchner wird das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlassen.“ Mit wenigen Zeilen gibt Michael Rahn vom Landratsamt Haßberge am Donnerstagnachmittag, 24. Juni, die Information heraus.

Damit endet ein kurzes Kapitel neuen Vorsitzes. „Mit dem 1. April 2020 ging am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken eine Ära zu Ende. Dr. Vera Antonia Büchner tritt als Vorstandsvorsitzende der Haßberg-Kliniken die Nachfolge von Stephan Kolck an, der aber vorerst weiter mit an Bord bleibt und eine wichtige Aufgabe übernimmt“, ist noch heute auf der Seite der Haßberg-Kliniken zu lesen. Etwas mehr als ein Jahr später ist die neue Ära bereits zu Ende.

Büchner wuchs in Aalen auf und hat ihre akademische Ausbildung mit dem Studium der Internationalen Betriebswirtschaftslehre an der Universität Erlangen-Nürnberg mit dem Schwerpunkt „Gesundheitsmanagement“ mit dem Diplom 2009 abgeschlossen. Nach Abschluss der Promotion trat sie 2014 als Assistentin der Regionalleitung in die Gesundheitsholding Tauberfranken (BBT-Gruppe) ein. Hier war sie insbesondere bei der Erstellung des medizinischen Leistungskonzeptes und bei der strategischen Positionierung der Kliniken eingebunden.

Im Mai 2017 übernahm sie die kaufmännische Direktion der Seniorendienste der BBT-Gruppe in der Region. Dort trug sie zuletzt Verantwortung für insgesamt zwölf Standorte mit 730 Plätzen. „Mit dem Wechsel zu den Haßberg-Kliniken hat sie sich ganz bewusst für eine Rückkehr in den Krankenhausbereich entschieden“, hieß es damals in der allgemeinen Mitteilung an die Presse. „Ich freue mich auf die Herausforderung“, blickt Büchner damals auf ihre neue Aufgabe. Ganz bewusst habe sie sich für die Leitungsposition in einem Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung im ländlichen Bereich entschieden, das in kommunalpolitische Strukturen eingebunden ist. „Die weitere Stärkung der Alleinstellungsmerkmale in der medizinischen Versorgung, zum Beispiel des Alterstraumazentrums, und die Schaffung neuer Schwerpunkte sind wichtige Wegmarken auf der Agenda, die sich Dr. Vera Antonia Büchner vorgenommen hat“, so hieß es im April 2020 in der entsprechenden Meldung. red

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