Haßfurt Positive Tests in Sankt Bruno

Am 21. Dezember wurde eine Bewohnerin des Seniorenheims positiv im Antigengest getestet. Der daraufhin folgende PCR-Test bestätigte das positive Ergebnis am Tag darauf.

14 betroffene Personen aus Sankt Bruno in Haßfurt sind derzeit ohne Symptome Foto: /René Ruprecht

Haßfurt - Im Seniorenheim Sankt Bruno in Haßfurt hat es am 21. beziehungsweise 22. Dezember positive Corona-Testergebnisse gegeben. „Die folgenden weiteren Testungen ergaben leider immer wieder neue positive Testergebnisse“, teilt Anke Schäflein, Geschäftsführerin des Caritasverbands für den Landkreis Haßberge, am Sonntag in einer Pressemeldung mit. Zum Stand 26. Dezember, später Abend, waren Bewohner betroffen. „Insgesamt ist unser Haus mit 70 Bewohnern belegt. Unter den Mitarbeitenden sind ebenfalls sieben positiv. Alle 14 Personen sind momentan ohne Symptome“, so Schäflein weiter.

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Zum 25. Dezember wurde in Rückbindung mit dem Gesundheitsamt ein Besuchs- und Abholstopp für Sankt Bruno verfügt. Kontakte sollen telefonisch oder über Videotelefonie stattfinden, heißt es in der Meldung. „Ausnahmen werden bei sterbenden Bewohnerinnen und Bewohnern gemacht. Mit einem negativen SARS-CoV-2 Testergebnis und FFP2-Maske können diese nach Voranmeldung von Angehörigen besucht werden“, so Schäflein.

„ Aufgrund der aktuellen Lage bitten wir aber auch hier um eine möglichst weitgehende Reduzierung des Besucherkreises. Momentan ist es eindeutig nicht sinnvoll, dass mehrere Personen gleichzeitig oder gar viele Externe zu Besuch ins Haus kommen.“ Zudem brauche man möglichst viele der Personalressourcen zur Betreuung und Versorgung der Bewohner und zur Umsetzung der nun noch engmaschigeren Testungen vor Ort.

„Wir sind sehr betroffen und traurig, dass wir diese Lage so kurz vor den anstehenden Impfungen konstatieren müssen. Wir tun alles Menschenmögliche, um eine weitere Verbreitung im Haus aufzuhalten, wissen allerdings auch, dass dies alles andere als auszuschließen ist.“ Schäflein dankt insbesondere den Angehörigen der Bewohner „fürs Durch- und Aushalten. Schließen Sie unsere Bewohner und unsere Mitarbeitenden von Sankt Bruno in Ihre positiven Gedanken und Gebete ein“, bittet sie abschließend. red