Ein ungemütlicher, nasskalter Tag in Ebern. Für einen Maitag ist es ungewöhnlich fröstelig; am Himmel ballen sich dunkle Wolken, und ein kalter Wind zieht durch die hohen Bäume, unter denen Hunderte verwitterte Grabsteine aus der Erde ragen. An den Inschriften, die hier seit Jahrhunderten eingemeißelt sind, nagt unaufhörlich die Zeit.