Die blau-gelben Flaggen flattern im Wind – über den mit Blumen geschmückten Gedenktafeln für gefallene Soldaten. 400 sind es alleine in Rivne. Solche Erinnerungsstätten wie in der Großstadt im Nordwesten der Ukraine gibt es mittlerweile auf jedem Marktplatz beziehungsweise vor jedem Rathaus des Landes, erzählt Uwe Gottwald. „Die Medien berichten immer nur von Raketeneinschlägen, bei denen Zivilisten ums Leben kommen. Aber von den Soldaten, die jeden Tag ihr Leben verlieren, hört man nichts“, sagt der Leiter der 1991 in Ludwigsstadt gegründeten ehrenamtlichen Organisation „Jesus verbindet Völker“ (JVV) – ein Arbeitskreis der evangelisch-lutherischen Kirche Ludwigsstadt, der notleidende Menschen in der Ukraine unterstützt.
Helfer aus Ludwigsstadt Eindrücke aus dem Kriegsgebiet
Heike Schülein 26.09.2024 - 07:00 Uhr