Demenz-Risiko steigt durch Schlaflosigkeit
Die Wissenschaftler folgern daraus, dass Menschen mit chronischer Schlaflosigkeit eine um 40 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit haben, eine kognitive Beeinträchtigung zu entwickeln, als Menschen ohne Schlaflosigkeit. Die Einbußen entsprechen umgerechnet einer Alterung des Hirns um 3,5 Jahre. Was bedeutet: Das Denkorgan von Menschen mit Schlaflosigkeit altert deutlich schneller.
„Schlaflosigkeit wirkt sich nicht nur darauf aus, wie Sie sich am nächsten Tag fühlen, sondern kann sich im Laufe der Zeit auch auf die Gesundheit Ihres Gehirns auswirken“, erläutert Carvalho.
„Wir sahen einen schnelleren Rückgang der Denkfähigkeiten und Veränderungen im Gehirn, die darauf hindeuten, dass chronische Schlaflosigkeit ein Frühwarnzeichen oder sogar ein Beitrag zu zukünftigen kognitiven Problemen sein könnte.“