Pünktlich zur ersten Hitzewelle 2025 legt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Ergebnisse ihres zweiten Hitze-Checks vor. Erstmals zeigt dieser, wie stark Menschen in ihrem direkten Wohnumfeld im Sommer extremer Hitze ausgesetzt sind und wie ungleich Hitzebelastung und Hitzeschutz in Städten verteilt sind. Von 190 Städten attestiert der Vergleich 31 eine überdurchschnittliche Hitzebetroffenheit und zeigt ihnen die rote Karte – Menschen in Mannheim, Ludwigshafen und Worms sind deutschlandweit am stärksten von Hitze betroffen durch hohe Temperaturen, enorme Versiegelung und zu wenig kühlendes Grün. In Bayern ist in dieser Kategorie neben unter anderem den fränkischen Großstädten Nürnberg und Fürth auch die Domstadt Bamberg aufgelistet. Ganze 69 Prozent der Bamberger sind laut Check sehr stark von Hitze betroffen, in Bayreuth sind es im Vergleich nur 33 Prozent, während dort etwa 64 Prozent der Einwohner durchschnittlich hitzebelastet sind.