Auch die Linken kritisiert das unter anderem. "Die Übernahme der Versorgungsausgaben durch das Land muss endlich - wie in allen anderen Bundesländern auch - in Thüringen umgesetzt werden", sagte der Fraktionsvorsitzende der Linken, Christian Schaft. Auch wenn diese separat ausgewiesen würden, müssten sie weiter von den Hochschulen getragen werden. Dadurch würden Mittel fehlen, die an anderen Stellen dringend gebraucht würden.
Für die anstehenden Beratungen im Landtag sieht Schaft einen erheblichen Gesprächsbedarf. So fehle es an konkreten Entwicklungsideen für die Hochschulstandorte. Dafür brauche es mehr statt weniger Geld.
So geht es weiter
Als Nächstes wird der Entwurf im Landtag beraten. Eine erste Lesung ist voraussichtlich im September angepeilt. Im Dezember ist die Unterzeichnung mit den zehn Hochschulen vorgesehen, damit die Vereinbarung zum 1. Januar in Kraft treten kann. Parallel wird mit jeder Hochschule die entsprechenden Ziel- und Leistungsvereinbarung ausgehandelt.