Hochwasser THW Coburg hilft im Katastrophengebiet

Sechs Helfer des THW Coburg sind am Sonntagmorgen ausgerückt, um im Hochwasser-Katastrophengebiet im oberen Ahrtal in Rheinland-Pfalz zu helfen. Foto: THW Coburg/Philipp Wohlleben

Helfer des Technischen Hilfswerks Coburg unterstützen die Aufräumarbeiten in Rheinland-Pfalz. Am Sonntag sind sie ins obere Ahrtal ausgerückt.

Coburg - Ein technischer Zug der Regionalstelle Bamberg des Technischen Hilfswerks (THW) ist am Sonntagmorgen in das Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz gestartet. Die Ortsverbände Coburg, Bamberg, Bad Kissingen und Haßfurt entsandten ehrenamtliche Helfer in von der Flutkatastrophe betroffenen Gebiete. Das teilte Philipp Wohlleben, Pressesprecher des THW-Ortsverbands Coburg, auf Anfrage der Neuen Presse mit.

Der Technische Zug „Räumen“ hat laut Wohlleben die Aufgabe, die teils schwer beschädigte Infrastruktur im oberen Ahrtal, das von der Flutkatastrophe besonders betroffen ist, wieder herzustellen. Dort sind Strom- und Wasserleitungen sowie Straßen und Abwassersysteme teilweise vollständig zerstört.

Der Technische Zug der THW-Regionalstelle Bamberg setzt sich aus einer Bergungsgruppe aus Bad Kissingen, einer Fachgruppe „Räumen“ aus Bamberg, die dabei auch Radlader einsetzt, einem Zugtrupp zur Koordination der Arbeiten aus Haßfurt sowie einer Fachgruppe „Notversorgung und Notinstandsetzung“ aus Coburg zusammen. Die Aufgabe der Coburger Helfer umfasst „vor allem die Logistik und die Versorgung der Einheiten. Der ausgerückte Mehrzweck-Lastkraftwagen ist in der Lage, mit seinem Lichtmast-Anhänger Strom für einen kleinen Bereitstellungsraum zu erzeugen, den die Einsatzkräfte errichten und betreiben werden“, erläuterte Philipp Wohlleben. Des Weiteren könne mit der Ausrüstung auch die Verpflegung der Mitglieder der Einsatzkräfte des technischen Zuges übernommen werden.

Zusätzlich ist aus dem Ortsverband Coburg ein Mannschaftstransportwagen ausgerückt. Dessen Aufgabe ist es, Logistikfahrten für den Nachschub an Material und Verpflegung durchzuführen.

Karsten Herold, Ortsbeauftragter des THW Coburg, dankte den Helfern, dass sie sich für den Einsatz im Hochwasser-Katastrophengebiet zur Verfügung stellen, und deren Arbeitgebern, die sie dafür freistellen. Die sechs Coburger Helfer werden voraussichtlich mindestens eine Woche im oberen Ahrtal tätig sein.

Autor

 

Bilder