Viel Lob
Schnell habe sich bei dem Einsatz der Coburger BRKler herausgestellt, dass die vorgeplanten Führungsstrukturen für einen solchen Einsatz, wie er in Westdeutschland noch immer erforderlich ist, nicht tauglich sind, erläutert Zugführer Busch. Deshalb musste viel improvisiert werden, „und das hat funktioniert“. Dafür habe man viel Lob erhalten. Das Gebiet, für das er in seiner Leitungsfunktion mit zuständig war, erstreckte sich auf einer Länge im Ahrtal, die mit der Strecke von Rottenbach bis Coburg vergleichbar sei. Und dann stelle man sich vor, die Lauter erreicht einen Pegelstand von sechs Metern „und in Einzelfällen noch höher“. Alles, was dort steht, ist zerstört. „Häuser sind weg, Autos weggespült, Straßen unpassierbar. Und was noch steht, muss wahrscheinlich abgerissen werden, zu groß sind die Schäden und die Gefahr, die davon ausgeht.“ Dann der Schlamm, überall Schlamm. „Wir haben Menschen gesehen, die den Dreck aus dem 2. Stock ihres Hauses schaufeln mussten. Unbrauchbare Möbel wurden nach draußen geworfen. Egal, wo du deinen Kopf hingedreht hast, überall das gleiche Bild, das kannst du dir nicht vorstellen, das war schon krass.“