Kastaniennudeln aus Grafenau, Kokosöl aus Wernshausen, Koriander-Weyrauch-Seife aus Möckers, Kürbiskompott aus Herbsleben, Apfel-Ketchup aus Unterweid und und und. Im Hofladen Schmalkalden kommt fast nichts auf den Tisch, was nicht aus einer Manufaktur stammt. „Das, was hier steht, habe ich schon gegessen beziehungsweise probiert und für gut befunden“, sagt Christin Jung. Die Südthüringerin mit Auslands- und Lebenserfahrung erweckt den Eindruck, dass sie weiß, was sie will beziehungsweise nicht will. Ihren Unternehmergeist hat sie dem Vernehmen genauso in die Wiege gelegt bekommen wie ihr diplomatisches Geschick. Oder wie sie sagt: „Ich will mich mit keinem streiten.“ Und so ist ihr Hofladen im Hochparterre des 1896 gebauten Fachwerkhauses in der Näherstiller Straße 27: ein Ort der Gelassenheit und Harmonie und nur einem Steinwurf von der Hochschule Schmalkaldens mit vielen internationalen Studenten entfernt.