„Sobald es an den eigenen Geldbeutel ginge, wären die Leute in der Arbeit“, sagt ein niedergelassener Hofer Allgemeinarzt. Er sehe in seiner Praxis „viel mehr Menschen, die früher mit den Anliegen, um die es ihnen geht, nie zum Arzt gegangen wären.“ Menschen mit Bagatellbeschwerden, die aber als echte Krankheiten wahrgenommen würden, und „Ausnutzer des komfortablen Lohnfortzahlungssystems im Land“ gäben sich vor allem in bestimmten Praxen die Klinke in die Hand. Und in Hof sind die Krankschreibungs-Quoten besonders hoch.
Hohe Krankheitsquote in Hof „Immer mehr nutzen das System aus“
Christoph Plass 22.11.2025 - 07:00 Uhr