Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Bayern hat im vergangenen Jahr so viele antisemitische Vorfälle wie nie zuvor dokumentieren müssen. Demnach zählte RIAS 1515 Fälle mit judenfeindlichem Hintergrund, von körperlichen Angriffen, über Sachbeschädigungen und Bedrohungen bis hin zu persönlichen Nachrichten oder Versammlungen mit verletzenden Botschaften. Im Vergleich zum Vorjahr stelle die Gesamtzahl praktisch eine Verdoppelung dar, so waren es 2023 insgesamt 761 Fälle.