Der Kaffee läuft tröpfelnd und röchelnd durch die schwarze Filtermaschine, Besteck und Geschirr klappern leise und es riecht dezent nach dem Cremekuchen, den Monika Porzelt auf den Tisch stellt, der mitten im großen Saal des Hauses in der Kasernenstraße 19c steht. Die rund zwanzig Menschen, die um die mit Blumen und bunten Servietten gedeckte Tafel sitzen, unterhalten sich leise, immer wieder kommt Gelächter auf, eine Frau mit kurzen grauen Haaren ruft: „Hans-Peter, schieb doch mal den Bienenstich rüber.“ Kurz danach fragt sie ihre ebenfalls grauhaarige Sitznachbarin: „Sag mal, weißt du eigentlich, wie das geht mit dem Whatsapp-Status?“