Suchtfaktor oder Abschaltgefahr?
Beides. Wer es kurz und knackig mag, ist bei diesem Format falsch. Die Gespräche können durchaus zwei Stunden und länger dauern. Eine Länge, die oft zwangsläufig dazu führt, dass eine Unterbrechung notwendig ist. Beim erneuten Start muss man erst wieder reinkommen. Auf der anderen Seite besticht der Podcast mit der Auswahl seiner Gesprächspartner, die einerseits bunt gemischt ist, aber auch Gäste beinhaltet, die man noch nicht in fünf weiteren Formaten gehört hat. Im „Frisch an die Arbeit“-Podcast verriet Hielscher das Geheimnis seiner Interviews: „Ich halte mich an Roger Willemsens Ratschlag: Frag nur das, was dich interessiert.“ Dass der Podcaster dieser Empfehlung folgt, merkt man. Vielleicht ist das der Grund, wieso das Format so erfolgreich ist.