„Das wäre natürlich am Samstag die Kirsche auf der Torte, wenn Havard Martinsen eingewechselt werden und einen Siebenmeter parieren würde“, lacht Brian Ankersen. Der Cheftrainer des Handball-Zweitligisten HSC 2000 Coburg (11. Platz, 21:25 Punkte) lässt sich vor dem Heimspiel am Samstag um 19.30 Uhr in der HUK-Arena gegen den VfL Eintracht Hagen (16., 16:28) seine gute Laune und den ebenfalls von ihm gewohnten Optimismus auch durch den jüngsten Rückschlag mit der Verletzung von Torwart Fabian Apfel im Potsdam-Spiel nicht verderben. Da mit dem 24-jährigen Eigengewächs nach seinem Muskelbündelriss im Adduktorenbereich des linken Beins nun – neben Kristian van der Merwe (Ellenbogen-Operation) und Routinier Jan „Wolle“ Kulhanek (Abriss der rechten Bizepssehne des Oberarms) – auch der dritte der vier Stammkeeper ausfällt, ist die Not auf dieser Schlüsselposition allerdings groß. Ob der in dieser Woche kurzerhand reaktivierte Havard „Howie“ Martinsen die Lücke füllen kann, muss sich zeigen. Der 44-jährige Norweger, der von 2004 bis 2015 das Tor der Vestestädter hütete und ein absoluter Publikumsliebling war, hat zwischenzeitlich nur noch in der thüringischen Oberliga beim Sonneberger HV ausgeholfen.
HSC 2000 Coburg Publikumsliebling kehrt zurück
Michael Döhler 02.03.2023 - 16:09 Uhr