Warum Dinge unnötig in die Länge ziehen? Das muss sich Anel Mahmutefendic am Freitagabend gegen 20.45 Uhr gedacht haben, als er seine Handballer in der Kabine um sich versammelte. Zuvor hatte der HSC eine famose erste Halbzeit im Heimspiel gegen Ludwigshafen auf die Platte gezaubert. Stabile Deckung und dann Tempo, Tempo, Tempo. Mit dieser Devise schenkten die Coburger bedauernswerten Eulen 25 Tore ein und sorgten im Grunde für die Entscheidung, als es mit 25:14 in die Kabinen ging. Die Coburger vom Glück beseelt, die Ludwigshafener in Schockstarre nach diesem Totalausfall. Entsprechend dauerte die Halbzeitansprache des Niederländers nur wenige Minuten, ehe er mit seinem Co Davor Rokavec an die Seitenlinie zurückkehrte.
HSC Coburg Wie viel ist der Kantersieg gegen die Eulen wert?
Pascal Grosch 25.11.2025 - 11:30 Uhr